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Laubfrosch C_Amon.JPG
 © Cornelia Amon

Frösche

Es gibt viele Frosch-Arten in Österreich.

Alle gehören zu den Amphibien und

stehen auf der Roten Liste.

Das bedeutet, sie sind gefährdet.

  • Gras-Frosch

  • Teich-Frosch

  • Moor-Frisch

  • Spring-Frosch

  • Laub-Frosch

Moor-Frosch

Moorfrosch C_Amon.jpg
 © Cornelia Amon

Aussehen

Manche Moor-Frösche haben

am Rücken helle Streifen.

Ihre Farbe ist beige bis dunkelbraun.

Zur Paarung leuchten die Männchen blau.
 

Rufe
"wuog, wuog, wuog"

 

Das klingt vergleichbar mit

dem Blubbern von Wasser.
 

Verbreitung

eher im Norden und Osten
Österreichs, sowie im Süden

 

Lebens-Raum

Wie der Name bereits verrät,

ist er in Hoch- und Nieder-

Mooren zu finden.

Aber auch in Auen und
Gebieten die überschwemmt sind.

Paarung

Die männlichen Moor-Frösche

sitzen an sonnigen Stellen
in einer Gruppe und rufen.

Wenn sie ein Weibchen

gefunden haben,​

laicht dieses nach der Paarung.

Das bedeutet, sie legt Eier ab.

Nach circa 6-16 Wochen haben

sich die Kaulquappen entwickelt.

Gegen Juni bis Juli haben sich

Jung-Tiere entwickelt und wandern

an Land.

Quelle: Herpetofauna. Moorfrosch.
Moorfrosch - Rana arvalis (NILSSON, 1842)

Spring-Frosch

Springfrosch C-Amon.JPG
 © Cornelia Amon

Aussehen

  • spitze Schnauze

  • rotbraune Färbung und durch gelbe Flanken

  • durch seine langen Beine und seiner Kraft​

  • kann er bis zu 2m springen.

Ruf

"wog, wog, wog"

Lebens-Raum

Es gibt Vorkommen in ganz Österreich,
wo ​es flach ist. Nicht in den Bergen.

Paarung

​Im Februar und März wandern die ​​

Spring-Frösche zu den Laich-Gewässern.

Teilweise sind sie noch mit

Eis bedeckt.

 

Die Männchen sitzen

am Ufer und rufen unter Wasser.

Der Ruf "wog, wog, wog" zieht die

Weibchen an. Nach der Paarung

werden 450-1800 Eier in Laich-Ballen 

an Zweigen im Wasser befestigt.

Die Kaulquappen schlüpfen nach 3 Wochen.

Im Juni und Juli verlassen die

Spring-Frösche das Gewässer

und gehen an Land.

Quelle: Herpetofauna. Springfrosch

Springfrosch - Rana dalmatina (BONAPARTE, 1840)

Laub-Frosch

JOe C_Amon Laubfrosch.JPG
 © Cornelia Amon

Aussehen

Farbe: meist einfarbig grün -glatt
Unterseite: weißlich oder gelblich - rau

 

Verwandlungs-Künstler
Abhängig von

  • Stimmung

  • Temperatur oder

  • Luft-Feuchtigkeit

kann es zu einer anderen Farbe kommen.

Zum Beispiel: gelb, braun, grau, selten auch blau.

Das machen die Hormone. 

Der Laub-Frisch kann einen Schleim

abgeben, das schützt ihm vor dem 

austrocknen.

Er kann von mehreren hundert Metern

bis zu 10 Kilometer weite Strecken

wandern.

Ruf

"äpp,äpp,äpp"

einer der lautesten Amphibien
 

Verbreitung

  • Portugal im Westen, Süd-Schweden

  • Norden und Ost-Europa bis nach Griechenland und Teilen der Türkei

  • in ganz Österreich 

Lebens-Raum

Der Laub-Frosch wohnt gerne in

offenen Landschaften mit hohem
Grund-Wasser-Spiegel
.

Zum Beispiel;

  • Auwald-Landschaften

  • überschwemmte Wiesen

  • alle Arten von Gewässern,
    vom Kleinst-Gewässern bis zum See

Überwinterung:

  • Erd-Höhlen

  • Spalten

  • Laub-Haufen

Paarung

Ab 10 Grad wandern die Laub-Frösche

zu den Laich-Gewässern.

Die Paarung startet ab April
und dauert bis Juni.

Die Weibchen suchen sich

eine Wasser-Pflanze um 

ihren Laich dort abzulegen.

Er besteht aus wenigen bis ein 

paar hundert Eier.

Nach 3 Tagen können Kaulquappen

aus den Eiern schlüpfen.

Besonderheit

Der Laub-Frosch ist die einzige Amphibien-Art
in Österreich die auf Sträucher und Bäumen und
klettert.

 

Der wissenschaftliche Name

deutet auf diese Lebensweise hin.

  • hyla (gr.) bedeutet „Wald“

  • arborea (lat.), „auf Bäumen (lebend)“.

 

Quelle: Europäische Laubfrosch - Hyla arborea (LINNAEUS, 1758)

Welche Gefahren gibt es für Frösche?

  • Verlust von Lebens-Räumen

  • Klima-Wandel, Austrocknung von Gewässern

  • Verschmutzung von Gewässern

  • Straßen-Verkehr

  • Pilz-Erkrankungen
     

Wie können wir Frösche schützen?

  • Lebens-Räume erhalten und schaffen

  • Kein chemischer Dünger oder keine chemischen Spritz-mittel verwenden

  • Schutz und Unterstützung bei Wanderungen (Schutz-Zaun-Aktionen, Tunnel)

  • Schwimmbecken absichern oder Ausstiegs-Hilfen bauen

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