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Kröten

In Österreich gibt es viele verschiedene Arten.

Wie zum Beispiel die

  • Knoblauch-Kröte

  • Erd-Kröte

  • Wechsel-Kröte

© Carina Pimpel

Wechsel-Kröte

Wechselkröte_C-Pimpel.jpg

Aussehen

Die Wechsel-Kröte oder Grüne Kröte hat eine helle Farbe mit grünen Flecken.

​

Verbreitung

  • Ost-Europa bis Zentralasien

  • Nord-Afrika

​

Lebens-Raum

Wenn die Luft-Temperatur

bei 10 Grad liegt, 

verlässt das Männchen

der Wechsel-Kröte das

Winter-Quartier.

​

Wechsel-Kröten bewohnten 

Steppen. Sie mögen es, wenn
es trocken und offen ist.

Der Boden soll locker sein.

Zum Beispiel auf Feldern oder

unter Steinen. Manchmal sogar in

Siedlungs-Gebieten.

Nicht aber in Wäldern.

 

​

Sie suchen dann

bei Gewässern nach Plätzen

für Ihren Nachwuchs.

Das schwere Wort dafür ist
Laich-Plätze.

​

Erst ein paar Wochen

später kommen

die Weibchen nach.
 

Wenn die Wasser-Temperatur

9 Grad erreicht sitzen die

Männchen am Ufer

im flachen Wasser und rufen.

 

Der Ruf klingt nach einem trillern.

Damit locken sie die Weibchen an.

​

Nach der Paarung

legt das Weibchen seine 

Eier in Schnüren ab. 

Sie sind 2-4 m lang.

​

Die Larven schlüpfen

nach 3-7 Tagen.

​

Nach 6 Wochen können sie sich zu 

erwachsenen Wechsel-Kröten entwickeln.

Dieser Prozess heißt:

Meta-Morphose.

​

​

Quelle: Herpetofauna. Wechselkörte.
 Wechselkröte - Bufotes viridis (LAURENTI, 1768)

​

​

​

Erd-Kröte

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Aussehen

​Farbe: dunkel bis rötlich-braun

Haut: warzig, trocken

​

Verbreitung

​Europa

Die Erd-Kröte ist in Österreich

die häufigste Amphibien-Art.

​

Lebens-Raum

feucht bis sehr trocken

Zum Beispiel:​

  •  Wiesen und Felder,

  • Äcker und Wälder

  • Gebirge und Au

  • Städte und andere Orte

​

Die Sommer-Lebensräume können

vom Wasser wo sie sich fortpflanzen

weit entfernt sein. 

Die Erd-Kröte kann Strecken von 

mehr als 3 Kilometer wandern

​

​

Paarung

Nach den ersten warmen Nächten

kommen die Erdkröten zum Gewässer

um sich zu paaren.

​

Als einzige Art,

kann sich die Erd-Kröte auch

in Fisch-Teich entwickeln.

​

Ein Weibchen kann 1000-6000 Eier

ablegen. Je nach Temperatur vergehen ein paar Tage oder Wochen und dann schwimmen die ersten Kaul-Quappen.

​

Die Jung-Tiere kommen nach 60-80 

Tagen an Land.

​

Quelle: Herpetofauna. Erdkröte.

​Erdkröte - Bufo bufo (LINNAEUS, 1758)

Knoblauch-Kröte

Knoblauchkröte C-Amon.jpg

Aussehen

Farbe: sehr unterschiedlich

  • grau-braun, dunkel- oder hellgrauem Grund mit kastanien- bis schwarz-braunen Flecken.

  • ziegelrot
     

Verbreitung

​Osten Österreich
 

Lebens-Raum

Die Knoblauch-Kröte mag

offene Leben-Räume mit etwas Bepflanzung.

Zum Beispiel: Wiesen und Äcker.

​

Zum Laichen bevorzugt sie 

große stille Gewässer oder 

überschwemmte Wiesen.

Zum Beispiel: Auen oder Teiche.

 

Paarung

Weibchen legen Eier im Wasser ab.

Die Laich-Schnur ist 40-70 cm lange.

Sie wird um Pflanzen gewickelt.

 

Pro Gelege finden sich etwa 1200-3300 Eier.

 

Die Entwicklungsdauer der Larven
beträgt rund 70-150 Tage. 

​​

Warum Knoblauch-Kröte?

Der Name stammt von 

einem Sekret. Das Sekret riecht nach

Knoblauch um Feinde zu vertreiben.

​

Quelle: Herpetofauna. Knoblauchkröte. Knoblauchkröte (Pelobates fuscus) (Laurenti, 1768)

​

© Carina Pimpel

© Cornelia Amon

© Cornelia Amon

Welche Gefahren gibt es für Kröten?

  • Verlust von Lebens-Räumen 

  • Klima-Wandel, Austrocknung von Gewässern

  • Verschmutzung von Gewässern

  • Ertrinken (Pool, Keller-Schächte)

  • Straßen-Verkehr

  • Pilz-Erkrankungen
     

Wie können wir Kröten schützen?

  • Lebens-Räume erhalten und schaffen

  • Kein chemischer Dünger oder keine chemischen Spritz-mittel verwenden

  • Schutz und Unterstützung bei Wanderungen (Schutz-Zaun-Aktionen, Tunnel)

  • Schwimmbecken absichern oder Ausstiegs-Hilfen bauen

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