
© Cornelia Amon
Unken
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Rot-Bauch-Unke
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Gelb-Bauch-Unke
Rot-Bauch-Unke

© Cornelia Amon
Aussehen
Größe: klein, bis ca. 5 cm groß
Farbe: dunkles grau- bis grünbraun
Unterseite: orange bis gelb-rot
Rücken: glatt mit kleinen Warzen
Abwehr Feinde:
Um Feinde abzuwehren,
legen sich die Unken
auf den Rücken.
Das Wort dafür heißt Unken-Reflex.
Es ist am Bild oben erkennbar.
Sie zeigt den orangen Bauch
als Warn-Signal um Feinde
abzuschrecken.
Ruf
Bis zu 40 Rufe je Minute
Lebens-Raum
Ost-Europa bis Asien
Ost-Österreich
Paarung
Ende März bis Anfang April verlässt
die Rot-Bauch-Unke ihr Winter-Quartier
und wandert zum Laich-Gewässer.
Von Mai bis Juni ist die Paarungs-Zeit,
manchmal ein zweites Mal im August.
Die Paarung kann beginnen, wenn
die Wasser-Temperaturen 16 Grad
erreicht haben.
Das Weibchen legt die Eier
bei Wasserpflanzen ab. Sie
sind an den Pflanzen befestigt.
Das sind circa 80-300 Eier.
Dier Larven brauchen etwa
8- 12 Wochen um sich zu entwickeln.
Ab Ende August wandern
die Rot-Bauch-Unken zurück
in ihre Winter-Quartiere.
Quelle: Herpetofauna. Rotbauchunke. Rotbauchunke - Bombina bombina (LINNAEUS, 1761)
Gelb-Bauch-Unke

© Paul Cool
Aussehen
Farbe: grau-braun , lehm-gelb oder oliv
Am Bauch hell bis dunkel-grau mit gelben Flecken
Unterschied zu Rot-Bauch-Unken:
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spitze Warzen
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mehr gelb an der Unterseite
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Fehlen von Schall-Blasen bei männlichen Tieren
Ruf
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Mehr als 40 Rufe in der Minute
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Aber leiser
Lebens-Raum
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Von Frankreich bis in die Westukraine
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Von Norddeutschland bis auf die Apennin- und Balkanhalbinsel
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In ganz Österreich anzutreffen,
bevorzugt das Berg- und Hügel-Land.
Paarung
Die Gelb-Bauch-Unke wandert
im April zum Laich-Gewässer.
Wenn die Wasser-Temperatur
11 bis 14 Grad erreicht
beginnt die Paarung.
Meist im Mai und Juni.
Die Weibchen können
mehrmals im Jahr Eier
ablegen. Es sind circa 10 bis 20 Eier,
manchmal auch bis zu 100 Eier.
Der Laich wird an Ästen oder
Wasserpflanzen befestigt.
Die Larven entwickeln sich
nach 4 –12 Wochen.
Ab Ende August wandern
die Unken zurück in die
Winter-Quartiere.
Quelle:
Herpetofauna. Gelbbauchunke.Gelbbauchunke - Bombina variegata (LINNAEUS, 1758)
Bild:
i naturalist. Paul Cool. Gelbbauchunke im August 2006 von Paul Cools · iNaturalist
Welche Gefahren gibt es für Unken?
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Zerstörung des Lebens-Raumes
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Straßen-Verkehr
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Umwelt-Verschmutzung
Wie können Unken geschützt werden?
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Lebens-Räume schaffen und erhalten.
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Lebens-Räume vernetzen.
Unken halten sich im Wasser aber auch an Land auf.
Es ist wichtig neben Gewässern Wiesen zu belassen. -
Kein Einsatz von chemischen Dünger oder Spritz-Mittel.
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Schutz vor Störungen
Zum Beispiel: Bau von Straßen, Verschmutzung von Gewässern
